Meine Reise nach Pamiers 2008:
„Vom 25.10 bis 31.10. :
Amicale des Sociétés Sportives lädt den Stadtverband für Sport der Stadt
Crailsheim nach Pamiers ein.
Teilnehmer von den Sportarten Schwimmen, Basketball und Fußball“ (Q 5).
Samstag & Sonntag:
Wenn man von Crailsheim nach
Pamiers fährt, passiert man einige bekannte Städte. Von der Autobahn aus
bekommt man jedoch nicht sehr viel von diesen zu sehen. An zwei markanten Orten
haben wir Pause gemacht. Zum einen in der Stadt Avignon und zum anderen am Strand
von Port la Nouvelle, ein kleines Dorf am Mittelmeer.
„Die Stadt
Avignon ist sehr bekannt durch ihre Brücke, die nur noch vier anstatt 22
Brückenbögen aufweist, da die anderen 1668 bei einer Flut zerstört wurden“ (Q
7). Eine andere Sehenswürdigkeit in diesem Ort, ist der Papstpalast unweit von
der Brücke, an dem „in der
Vergangenheit 7 französische Päpste ihren Wohnsitz hatten“ (Q 7). Es ist nicht
nur ein großes Gebäude zu sehen sonder auch ein schön angelegter Garten. Der
Papstpalast liegt auf einem Berg so dass man vom Garten aus über die ganze
Stadt blicken kann, was wohl auch mit der Rangordnung in der damaligen Zeit
zusammenhängen könnte. (siehe Anhang 11).
Am Strand von Port la Nouvelle waren wir nach der langen Fahrt, die
insgesamt 17 Stunden dauerte, froh das
wir uns endlich einmal die Füße vertreten konnten. Wir wateten durch das
angenehm temperierte Mittelmeerwasser, das sogar im Herbst noch um die 19°C
hatte. 
Nach der letzten Pause ging es dann endlich auf nach Pamiers wo wir
gegen Abend ankamen. Da wir von unserer langen schlaflosen Fahrt müde waren,
ging es gleich zur Gastfamilie und in das dortige auf uns wartende französische
Bett.
Montag:
Am Montag begannen wir am späten Vormittag mit einer Stadtführung, damit
wir uns ein wenig in Pamiers orientieren konnten. Wir besuchten bekannte
Sehenswürdigkeiten, wie den Parc Municipal mit der weißen Frau, L’Hôtel de
Ville, Le Castella et la stèle de Gabriel Fauré, Chapelle du
Carmel und die Cathédrale Saint-Antonin. 
Im Anschluss daran traf sich unsere Gruppe bestehend aus 8 Schwimmern
zum Nachmittagstee, der in Frankreich „gôuter“ genannt wird. Hier wird wieder
etwas Energie getankt, um den restlichen Tag zu überstehen. Da wir die meiste
Zeit des Tages unterwegs waren, gab es zum Mittag ein Picknick und zum
Abendessen dann etwas Warmes. Aber ein französisches Picknick ist keinesfalls
mit einem deutschen Vesper zu vergleichen. Bei einem französischen Picknick
bekommt man, wie bei einem richtigen Menü, eine Vorspeise in Form von Salat,
eine Hauptspeise, meist ein Baguette in Sandwichform und ein Dessert, entweder
Apfelmus oder Süßigkeiten.
Wie schon gesagt, wird am Abend warm gegessen, was wir auch alle
gemeinsam in einer Bowlingbahn in Pamiers getan haben. Es gab Pizza, wobei ich
denke, dass Franzosen doch lieber bei Baguette und Cassoulet bleiben sollten.
Am späten Abend bin ich todmüde in mein Bett gefallen und habe sofort
geschlafen.
Dienstag:
Am Dienstag ging es früh um 8Uhr nach Toulouse. In Toulouse haben wir
aber nicht die Stadt besichtigt, sondern wir haben das dortige Weltraummuseum:
Cité de l’Espace angeschaut. Es gab interessante Experimente, bei denen man
selbst ausprobieren konnte, ob man als Astronaut geeignet ist oder nicht. Man
konnte auch die alte Raumstation MIR von innen betrachten, wobei mir klar
wurde, dass Astronaut nicht mein Wunschberuf werden wird. Alles ist eng und man
lebt in ständiger Schwerelosigkeit, was uns auch in einem 3D-Film dort gezeigt
wurde. Wir verbrachten den ganzen Tag im Cité de l’Espace, wo wir unser Picknick
auch einnahmen.
Mittwoch:
Am Mittwoch hatten wir einen Sporttag, was sich ergab, da wir ja bei
einem Sportleraustausch waren. Zuerst haben wir in einer Sporthalle gemeinsam
mit den verschiedenen Abteilungen bei deren Sportart mitgemacht, (Fußball und
Basketball)
wobei wir ziemlich schlecht waren. Gegen 14.00 Uhr ging es für die
Schwimmer dann endlich ins warme Wasser im örtlichen Hallenbad und im
Anschluss an ein kurzes Training genossen wir dann noch den Rest unserer
Badezeit im Whirlpool. Wie üblich trafen wir uns zum „gôuter“, wo wir die
Gastgeschenke und den Schwimmpokal, die wir aus Crailsheim mitgebracht hatten, gegen Geschenke aus
Pamiers austauschten.
Donnerstag & Freitag:
Am Donnerstag war die schöne Woche dann schon wieder vorbei. Aber bevor wir
am Abend gegen 22.00 Uhr abreisten, stand noch ein letzter Shoppingbesuch in
Toulouse aus. Leider hatten wir hierzu nicht sehr viel Zeit, da wir auch noch
einige kulturell wertvolle Sehenswürdigkeiten, wie das Capitole (heutiges
Rathaus von Toulouse), und die Kirche
Saint-Pierre des Chartreux anschauten, die uns die Eltern der Gastfamilie
unbedingt zeigen wollten. Letztendlich
hatten wir doch nur noch knapp 2 Stunden Zeit einkaufen zu gehen, was aber in
dem großen Toulouse mit seinen zahlreichen Läden, trotzdem sehr wenig war.
Am Abend feierten alle Teilnehmer und
die Gastfamilien den gemeinsamen Abschied der Deutschen aus Pamiers.
Das war mein dritter und schönster Aufenthalt in Pamiers.
Am Freitag kamen wir abends gegen 17 Uhr ohne Probleme wieder in Crailsheim an. (Jennifer Abel)
L'Amical des Sociétés Sportives nous a invité à Pamiers. Pour cette raison
nous avons fait le long voyage à
Pamiers. Samedi soir, nous avons pris l’ autoroute pour aller en France.
Dimanche, nous avons fait deux pauses. La première grande pause a été à
Avignon. Avignon est une très belle ville
avec le pont Saint-Bénézet et le Palais des Papes. La deuxième fois,
c’était à la Port la Nouvelle, où on a fait une autre grande pause. C'est une petite ville au bord de la Mer Méditerranée. Après nous sommes
allés directement à Pamiers où nos familles d’accueils ont attendu.
Lundi matin j'ai fait la visite de
la ville de Pamiers avec le groupe des sportifs. L'après-midi il y avait un
gôuter. C’est un petit repas où les jeunes mangent et boivent quelque chose. Le
soir on est allés au Bowling. Là, le groupe des nageurs et moi ont mangé des
pizzas.
Mardi nous sommes allés à Toulouse où
j'ai visité la Cité de l'espace. Dans la Cité de l'espace j'ai regardé
la navette station MIR et (la vie)
comment les astronautes ont vécu dans l'espace. A midi nous avons fait un pique-nique français. Tout
le monde est resté là pendant toute la journée.. Mercredi, le groupe a fait un jour de sport. J'ai
joué au basket et au foot. Ça n'a pas
marché. Je n'aime pas jouer
au foot. C’est nul comme sport pour moi ! L'après-midi les nageurs et les
nageuses sont allés à la piscine. A la piscine mon groupe de nageuses et moi,
nous avons fait un petit entraînement et après j'ai profité du chaud jacuzzi.
Jeudi matin on a fait encore un tour à Toulouse pour faire du shopping. Jeudi
était la fin de mon voyage, mais non. A 22 heures du soir, le bus a quitté
Pamiers.
C'était mon troisième voyage à Pamiers et c’était le meilleur. (Jennifer
Abel)